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   Germering bei München 23.01.2008
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Zur Vorstellung meiner Arbeit und meinem Selbstverständnis als Sprachheilpädagogin

Mein spielenTätigkeitsfeld als Sprachtherapeutin konnte ich auf meine Erfahrung innerhalb der Frühförderung und der heilpädagogischen Tagesstätte der Lebenshilfe für behinderte Mitmenschen e.V. als auch in verschiedenen logopädischen Praxen ausbauen. Diese Kombination entspricht meinem Selbstverständnis als Sprachheilpädagogin, das Kind in seiner Gesamtpersönlichkeit zu sehen und (dennoch) spezifisch in seiner Sprache zu fördern.
Ich betrachte das Kind und seine Sprache als Ganzheit, sowohl innerhalb seiner Enwicklungsbereiche als auch innerhalb seines psychosozialen und gesellschaftlichen Gefüges.
Die Diagnostik und spielenspezifische Therapie von Sprachentwicklungsverzögerungen- und Störungen fügen sich als mein Fachbereich in dieses Menschenbild ein. Im Vordergrund also steht immer das Kind in seiner Persönlichkeit und die menschliche Kommunikation.
Ein großes Interesse lag hierbei stets auch im Aufbau nonverbaler Kommunikationsmöglichkeiten für nichtsprechende Kinder und Jugendliche.

1.Konkrete Erfahrungsbereiche

1.1.interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Frühförderung und im heilpädagogischen Kindergarten:

  • Diagnostik und Therapie von Kindern und Jugendlichen zwischen 0 und 18 Jahren
  • Arbeit mit schwerstmehrfachbehinderten Kindern zur Anbahnung des Schluckens und der oralen Nahrungsaufnahme und zum Aufbau nonverbaler Kommunikationswege

1.2.langjährige Erfahrung in logopädischen Praxen:

  • Arbeit mit Kindern aller Altersstufen und mit hirntraumatisierten Erwachsenen
  • Zusammenarbeit mit Integrationskindergärten und Förderzentren
  • enger Dialog mit Therapeuten anderer Fachgebiete (Heilpädagogen, Ergotherapeuten, Krankengymnasten, ...).
1.3.Kunst und Sprache:

spielenSeit einigen Jahren biete ich an Schulen und Freizeitstätten Kunstprojekte für Kinder an. Die künstlerische Tätigkeit mit Kindern fügt sich in meine Arbeit als Sprachheilpädagogin sehr gut ein. Sprache entsteht wie Kunst als kreativer Prozess im Miteinander, in welchem die Kinder ihre Wirksamkeit erleben und eine Ich-Identität festigen können.
Kommunikation und Sprache entstehen im sozialen Geschehen, die Kinder haben Spaß und sind hochmotiviert, Sprache als Ausdruck ihrer Person und ihrer Anliegen zu entwickeln. Sprache ist hier kein „Mangel“, den es zu reparieren gilt, sondern ein wertvolles menschliches Gut, das sich mit Hilfe einer stützenden Umgebung selbst entfalten und differenzieren kann.
Mein Tätigkeitsfeld in Germering werde ich auf diese Grundsteine meiner Arbeit setzen.

2. Arbeitsfelder und Projekte, die ich im Rahmen meiner Tätigkeit als Sprachheilpädagogin anbiete:

2.1. klassische Sprachtherapie laut ärztlicher Verordnung (siehe Link „Sprachtherapie und Logopädie“)

2.2. frei finanzierte Projekte

Theatergruppe für sprachentwicklungsverzögerte Kinder. Hier liegt ein großes Anliegen meinerseits. Sprachauffällige Kinder sollten hier insbesondere den Raum für den eigenen (Sprach-) Ausdruck finden. Denn gerade diese Kinder erleben oft nur den eigenen Mangel, den es zu therapieren bedarf. Hier geht ihnen die mögliche Erfahrung im kreativen Prozess des Selbstausdrucks oft verloren. In Theaterstücken (KiGa, Schule,...) erhalten sie meist nichtsprechende Rollen.

Schreibwerkstatt für Schulkinder: Schreiben als kreativen Prozess erleben, das Gestalten von Geschichten, das Ausprobieren und Einüben von Schriften, das Einbeziehen traditioneller Erzählformen (Erzählstab, ...).

Ferienprogramm für ausländische Kinder: Kinder mit Deutsch als Zweitsprache fallen in den großen Ferien oft in ein Sprachloch, da sie hier wenig mit der deutschen Sprache in Verbindung kommen. Die Idee besteht darin, Kindern Projekte anzubieten, innerhalb derer sie über einen längeren Zeitraum von einer Woche mit der deutschen Sprache konfrontiert werden. Der zu Schuljahresbeginn oft zu beobachtende Leistungsabfall kann somit abgeschwächt werden.

Ich hoffe, dass es mir mit dem kurzen Profil gelungen ist, die Grundsätze meiner Arbeit mit sprachentwicklungsverzögerten Kindern transparent zu machen und einen Einblick in meine Erfahrungen zu vermitteln.

Ich freue mich, wenn sich das eine oder andere Projekt in die Tat umsetzen lässt.


Ihre Maria Pecho

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