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Zur Vorstellung meiner Arbeit und meinem Selbstverständnis
als Sprachheilpädagogin
Mein Tätigkeitsfeld
als Sprachtherapeutin konnte ich auf meine Erfahrung innerhalb der
Frühförderung und der heilpädagogischen Tagesstätte
der Lebenshilfe für behinderte Mitmenschen e.V. als auch in
verschiedenen logopädischen Praxen ausbauen. Diese Kombination
entspricht meinem Selbstverständnis als Sprachheilpädagogin,
das Kind in seiner Gesamtpersönlichkeit zu sehen und (dennoch)
spezifisch in seiner Sprache zu fördern.
Ich betrachte das Kind und seine Sprache als Ganzheit, sowohl innerhalb
seiner Enwicklungsbereiche als auch innerhalb seines psychosozialen
und gesellschaftlichen Gefüges.
Die Diagnostik und spezifische
Therapie von Sprachentwicklungsverzögerungen- und Störungen
fügen sich als mein Fachbereich in dieses Menschenbild ein.
Im Vordergrund also steht immer das Kind in seiner Persönlichkeit
und die menschliche Kommunikation.
Ein großes Interesse lag hierbei stets auch im Aufbau nonverbaler
Kommunikationsmöglichkeiten für nichtsprechende Kinder
und Jugendliche.
1.Konkrete Erfahrungsbereiche
1.1.interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Frühförderung
und im heilpädagogischen Kindergarten:
- Diagnostik und Therapie von Kindern und Jugendlichen zwischen 0 und 18 Jahren
- Arbeit mit schwerstmehrfachbehinderten Kindern zur Anbahnung
des Schluckens und der oralen Nahrungsaufnahme und zum Aufbau
nonverbaler Kommunikationswege
1.2.langjährige Erfahrung in logopädischen
Praxen:
- Arbeit mit Kindern aller Altersstufen und mit hirntraumatisierten Erwachsenen
- Zusammenarbeit mit Integrationskindergärten und Förderzentren
- enger Dialog mit Therapeuten anderer Fachgebiete (Heilpädagogen, Ergotherapeuten, Krankengymnasten, ...).
1.3.Kunst und Sprache: Seit
einigen Jahren biete ich an Schulen und Freizeitstätten Kunstprojekte
für Kinder an. Die künstlerische Tätigkeit mit
Kindern fügt sich in meine Arbeit als Sprachheilpädagogin
sehr gut ein. Sprache entsteht wie Kunst als kreativer Prozess
im Miteinander, in welchem die Kinder ihre Wirksamkeit erleben
und eine Ich-Identität festigen können.
Kommunikation und Sprache entstehen im sozialen Geschehen, die
Kinder haben Spaß und sind hochmotiviert, Sprache als Ausdruck
ihrer Person und ihrer Anliegen zu entwickeln. Sprache ist hier
kein „Mangel“, den es zu reparieren gilt, sondern
ein wertvolles menschliches Gut, das sich mit Hilfe einer stützenden
Umgebung selbst entfalten und differenzieren kann.
Mein Tätigkeitsfeld in Germering werde ich auf diese Grundsteine
meiner Arbeit setzen.
2. Arbeitsfelder und Projekte, die ich im Rahmen meiner
Tätigkeit als Sprachheilpädagogin anbiete:
2.1. klassische Sprachtherapie laut ärztlicher Verordnung
(siehe Link „Sprachtherapie und Logopädie“)
2.2. frei finanzierte Projekte
Theatergruppe für sprachentwicklungsverzögerte Kinder.
Hier liegt ein großes Anliegen meinerseits. Sprachauffällige
Kinder sollten hier insbesondere den Raum für den eigenen
(Sprach-) Ausdruck finden. Denn gerade diese Kinder erleben oft
nur den eigenen Mangel, den es zu therapieren bedarf. Hier geht
ihnen die mögliche Erfahrung im kreativen Prozess des Selbstausdrucks
oft verloren. In Theaterstücken (KiGa, Schule,...) erhalten
sie meist nichtsprechende Rollen.
Schreibwerkstatt für Schulkinder: Schreiben als kreativen
Prozess erleben, das Gestalten von Geschichten, das Ausprobieren
und Einüben von Schriften, das Einbeziehen traditioneller
Erzählformen (Erzählstab, ...).
Ferienprogramm für ausländische Kinder: Kinder mit
Deutsch als Zweitsprache fallen in den großen Ferien oft
in ein Sprachloch, da sie hier wenig mit der deutschen Sprache
in Verbindung kommen. Die Idee besteht darin, Kindern Projekte
anzubieten, innerhalb derer sie über einen längeren
Zeitraum von einer Woche mit der deutschen Sprache konfrontiert
werden. Der zu Schuljahresbeginn oft zu beobachtende Leistungsabfall
kann somit abgeschwächt werden.
Ich hoffe, dass es mir mit dem kurzen Profil gelungen ist, die
Grundsätze meiner Arbeit mit sprachentwicklungsverzögerten
Kindern transparent zu machen und einen Einblick in meine Erfahrungen
zu vermitteln.
Ich freue mich, wenn sich das eine oder andere Projekt in die
Tat umsetzen lässt.
Ihre Maria Pecho
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